Drei PPAs für den modernen Mann

Um die Vor­teile eines LTS-Release von Ubuntu (aktu­ell 10.04.2) wei­ter­hin genie­ßen zu kön­nen, ohne auf aktu­elle Soft­ware ver­zich­ten zu müs­sen, gibt es unter Ubuntu die so genann­ten PPAs, Per­so­nal Package Archi­ves. Das sind sepa­rate Repo­sito­rys, mit denen man sein Ubuntu füt­tern kann um Pakete über die Paket­ver­wal­tung zu instal­lie­ren, die aus irgend­ei­nem Grunde noch kei­nen Weg in die offi­zi­el­len Repo­sito­rys der Dis­tri­bu­tion gefun­den haben. Cano­ni­cal ver­folgt die Phi­lo­so­phie, inner­halb eines Release keine Ver­si­ons­sprünge der ursprüng­lich aus­ge­lie­fer­ten Soft­ware mit­zu­ma­chen. Was sehr schade ist, hängt man doch so auf Post­greSQL 8.4, Git 1.7 und Nginx 0.7 fest. Dank eini­ger fleis­si­ger Paket­schnü­rer gibt es aber PPAs, die genau diese Pro­bleme behe­ben. Da ich alle drei zuvor genann­ten Anwendungen/Dienste regel­mä­ßig und auf ver­schie­de­nen Ser­vern nutze, habe ich mir dafür ent­spre­chende PPAs rausgesucht.

Um PPAs zum Sys­tem hin­zu­zu­fü­gen, bie­tet sich das Kom­mando add-apt-repository an. Sollte das Kom­mando nicht gefun­den wer­den kön­nen, leis­tet fol­gen­der Befehl Abhilfe:

sudo aptitude install python-software-properties

Die­ses Kom­mando fügt das Repo­sitory zur Apt-Sources-Liste hinzu und impor­tiert gleich den pas­sen­den GPG-Schlüssel.

Fügen wir nun nach­ein­an­der die drei zuvor erwähn­ten PPAs hinzu:

sudo add-apt-repository ppa:nginx/stablesudo add-apt-repository ppa:git-core/ppasudo add-apt-repository ppa:pitti/postgresql

Ein abschlie­ßen­des sudo aptitude update nicht ver­ges­sen und schon sind die aktu­el­len Ver­sio­nen von Nginx, Git und Post­greSQL via apt/aptitude verfügbar.

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