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Begeisterung pur: mein neuer iMac

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Letzte Woche Don­ners­tag war es so weit, ein neuer iMac kam ins Haus. Sein Vor­gän­ger war nun fast drei Jahre im Ein­satz und genügte trotz erst kürz­lich erfolg­tem Aus­tausch der Fest­platte mei­nen Ansprü­chen ein­fach nicht mehr. Ins­be­son­dere die Ver­ar­bei­tung mei­ner zahl­rei­chen Fotos im RAW-Format über­for­der­ten die Maschine lei­der doch, obwohl immer­hin ein Core2Duo 2,4 GHz, 4 GB RAM und eine aktu­elle Platte mit 1 TB im Gerät steckten.

Da ich gene­rell kein Freund davon bin, immer das größte und neu­este haben zu müs­sen, habe ich mich für die Stan­dard­aus­stat­tung des klei­nen 27″-Modells ent­schie­den: Intel Core i3 3,2 GHz, ATI Radeon HD 5670. Die Auf­rüs­tung auf 8 GB RAM habe ich dann noch hän­disch vorgenommen.

Und gleich vor­weg: das Dis­play ist der Wahn­sinn. Die Auf­lö­sung von 2.560x1.440 Pixel ist echt der Kra­cher. Wenn ich zwi­schen­durch mal ein Fens­ter von die­sem Bild­schirm auf mein 23″ Cinema HD ziehe, wirkt es auf ein­mal gigan­tisch und nied­rig­auf­ge­löst. Das 23″-Panel hat aber eine Auf­lö­sung von 1.920x1.080, also immer­hin Full HD.

Das, was mir am meis­ten am Her­zen lag, die Arbeit mit Aper­ture und mei­nen RAW-Daten, läuft nun ein­wand­frei, super­flüs­sig und schnell. Mein alter iMac ist gerade beim Import und dem abschlies­sen­den Bear­bei­ten der Daten ganz schön in die Knie gegan­gen, ein ver­nünf­ti­ges Arbei­ten war kaum noch mög­lich. Jetzt nicht mehr, ich habe immer min­des­tens noch 1 GB RAM frei, die CPU-Auslastung hält sich stark in Gren­zen. Und end­lich habe ich genug Platz, um meine Ein­stel­lungs­pa­let­ten unter­zu­brin­gen. Aper­ture scheint gera­dezu nach die­ser Auf­lö­sung zu schreien, Full HD reicht in mei­nen Augen ein­fach nicht.

Kurzum: das Gerät ist der Ham­mer. Ich bin mitt­ler­weile recht froh, dass ich die Upgrades auf i7 und schnel­lere Gra­fik nicht mit­ge­nom­men hab, ich brau­che die Leis­tung (noch) nicht. Und die nächste Ite­ra­tion des iMac wird sicher­lich wie­der die eine oder andere tolle Über­ra­schung mit­brin­gen. Auch an die ver­kürzte Bluetooth-Tastatur habe ich mich so lang­sam gewöhnt, obwohl ich mir immer noch nicht sicher bin, ob ich mir nicht doch lie­ber wie­der eine mit Zah­len­block holen sollte.

Abso­lute Kauf­emp­feh­lung für diese Maschine, es macht ein­fach nur Spaß, mit der Kiste zu arbeiten.