In etwas über zwei Wochen, am 10.10., wird es so weit sein, die finale Version von Ubuntu 10.10, Codename Maverick Meerkat, wird das Licht der Welt erblicken.
Ich habe mir die aktuelle Beta-Version vom 2. September mal angeschaut.
Aufgefallen ist mir gleich der neue Installer. Dieser agiert recht clever, da er noch beim Abfragen der Benutzerdaten im Hintergrund mit der Installation beginnt und damit weniger Zeit verschwendet. Außerdem fragt einen der Assistent gleich während der Installation, ob man nicht-freie Software zur Unterstützung für Formate wie MP3 oder nicht-freie WLAN-Treiber hinzufügen möchte. Bisher musste man dies per Hand machen, gerade für Einsteiger eine unnehmbare Hürde. Der Rest des Installers ähnelt bis auf optische Änderungen dem der vorherigen LTS-Version 10.04.
Nach der fertigen Installation fallen nur Detailänderungen gegenüber dem Vorgänger auf. Die drei Symbole für das Minimieren, Maximieren und Schliessen der Fenster befinden sich weiterhin oben links (wie bei Mac OS), wurden aber mit schöneren Symbolen versehen. Anstelle von F-Spot wird jetzt Shotwell als Fotoverwaltungstool eingesetzt. Weitere Neuerungen in der Softwareausstattung sind mir bisher nicht aufgefallen.
In ca. einer Woche wird es den Release Candidate geben, dieser ist für den 30. September vorgesehen. Revolutionäres scheint von dieser Version nicht zu erwarten zu sein, aber der neue Installer gefällt mir und die kleinen optischen Modifikationen wie die neuen Titelleistensymbole gefallen mir schon mal. Warten wir also gemeinsam auf den 10.10.